Schachklub Wernau e.V.

Aktuelles


Wernau erobert Tabellenspitze

carsten
Carsten Stein rang seinen Gegner in 62 Zügen
nieder

11.02.2019. Jetzt läuft's. Der Schachklub Wernau hat in der Landesliga das Schlusslicht Urach mit 7:1 besiegt und zwei Runden vor Schluss die Tabellenführung übernommen.
Axel Naumann (Brett 3) gewann mit einem Doppelangriff (Damenschach und zugleich Läufer bedroht) schon nach sieben Zügen eine Figur. 1:0! Nach einem Remis von Serkan Yildiz (8) nutzte Spitzenspieler Josef Gheng (1) die Bauernschwächen seines Gegners aus und erhöhte auf 2,5:0,5. Hagen Stegmüller (6) erzwang ein Matt mit Dame und Turm, sein Gegner gab vorher auf.
Spannend war die Partie von Carsten Stein (4), der früh unter Druck geriet und sich ideenreich verteidigte. Mit einem Gegenstoß (Springer-Schach mit Damen-Gewinn) machte er den Wernauer Sieg frühzeitig klar (4,5:0,5). Frank Wiesner (5) gewann sein Turmendspiel mit zwei Mehrbauern. Oliver Boceck (7) spielte remis. Den 7:1-Schlusspunkt setzte Wilhelm Haas (2) nach viereinhalb Stunden mit einem Turm-Spieß.
Zur Tabellenführung und dem höchsten Liga-Sieg aller Mannschaften gesellte sich ein weiterer Rekord. Erstmals blieb Wernau an allen Brettern ungeschlagen. Mit dem nötigen Glück, das Wernau diese Saison schon mehrfach hatte, scheint der Durchmarsch in die Verbandsliga (4. Liga) möglich!


Wernau III ist chancenlos

Beim Tabellenführer Ostfildern III hatte Wernaus Dritte in der A-Klasse nichts zu melden. Peter Trautmann (Brett 1) und Kevin Gavagan (4) gelangen Achtungserfolge. Dagegen verloren Berkay Yildiz, Oliver Haber und Stefan Zimmermann. Drei weitere Spieler (Tom Gavagan, Daniel Sigler und Furkan Demir) fuhren mit einer Null nach Hause.






Hagen Stegmüller


Handy-Klingeln beendet Schach-Partie

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SKW-Spieler Fahri Yildiz siegte per Schiedsrichter-Entscheid

05.02.2019. Nächster Erfolg für den Schachklub Wernau II in der Kreisklasse. Wernau bezwang den Dicken Turm Esslingen III haushoch mit 6,5:1,5. Einen Punkt erhielten die Hausherren wegen eines Regelverstoßes.
Erst zwölf Züge waren gespielt, als bei Fahri Yildiz? Gegner das Handy in der Hosentasche vibrierte. Beim Schach gibt es hier kein Pardon, die Partie wurde für den Esslinger sofort als verloren gewertet. Diese Regelung wurde schon vor zehn Jahren eingeführt. Gründe: Erstens stört es, wenn während des Nachdenkens dauernd irgendwo ein Handy bimmelt oder brummt. Zweitens haben Schachspieler schon ihr Smartphone missbraucht, um sich von einem leistungsstarken Schach-Programm die besten Züge anzeigen zu lassen. Teilweise hatten Schachspieler auch Komplizen außerhalb des Turniersaals, die entsprechende Signale aufs Handy schickten. Diese Art von Betrug wurde allerdings eher bei Turnieren angewandt, in denen es um viel Preisgeld geht.
Für Wernau gewannen auch Meinhard Matzeit und Antonio Domingos. In Bestform ist Christoph Koch, der zum vierten Mal in Folge siegte. Auch Peter Petkof (3,5/4) und Kevin Gavagan (2/2) haben bislang eine hervorragende Bilanz. Beide gewannen gegen Esslingen. Cahit Yildiz holte ein Remis, Berkay Yildiz verlor.
Mit dem Sieg klettert Wernau in der Tabelle auf Rang zwei (Relegationsplatz). Damit hat der SKW die Chance, zum zweiten Mal in Folge aufzusteigen. Wernau II befände sich dann in der Bezirksliga, jener Liga, in der die erste Mannschaft bis zu ihrem Landesliga-Aufstieg rund 20 Jahre spielte.







Hagen Stegmüller


Wernau holte Bronze bei Blitzmeisterschaft

bezirksblitz
Das Wernauer Team (hinten) bei der Bezirksmeisterschaft
im Blitzschach

27.01.2019. Wieder ein starker Auftritt des Schachklubs Wernau. Bei der Bezirksmeisterschaft im Blitzschach in Ebersbach kam Wernau auf den dritten Platz. Damit hat sich der Landesliga-Neuling zum zweiten Mal in Folge für die württembergische Meisterschaft qualifiziert.
Bei der Blitzmeisterschaft des Bezirks Neckar/Fils traten nur sieben Mannschaften an. Sieger wurde Nürtingen vor Deizisau, auch der Viertplatzierte Pfullingen darf noch zur Württembergischen Meisterschaft am 30. März in Korntal-Münchingen fahren.
Gleich drei Wernauer Spieler trumpften beim Bezirks-Entscheid groß auf. Josef Gheng holte am Spitzenbrett 7,5 Punkte aus zwölf Spielen. Angesichts der starken Konkurrenz (ein Oberligist, vier Verbandsligisten) war das ein herausragendes Ergebnis. Dasselbe gilt für Wilhelm Haas (7,5/12), der mit seinem ruhigen Positionsspiel viele Gegner langsam an die Wand drückte. An Brett vier trumpfte Frank Wiesner auf. Betrachtet man Wiesners Wertungszahl, war er fast allen Gegnern nominell unterlegen. Mit seinem unkonventionellen Spiel (u.a. Bauern-Attacken, Figuren-Opfer, Flanken-Angriffe) schafft es Wiesner aber regelmäßig, seine Gegner zu verwirren. In Ebersbach gelang ihm das so gut, dass er von elf Spielen sieben gewann. Respekt! Ein ordentliches Ergebnis schaffte auch Axel Naumann (5/12) an Brett zwei. Nachwuchsspieler Fahri Yildiz half im vorletzten Spiel gegen Nürtingen (2:2) aus, musste sich aber geschlagen geben.






Hagen Stegmüller


Wernau schlägt Esslingen

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SKW-Spieler Oliver Boceck (rechts) bezwang
den Esslinger Franz Speicher, machte so Wernaus Sieg perfekt

15.01.2019. Einwohnerzahlen sind bei sportlichen Vergleichen nicht maßgebend. Trotzdem freuen sich die Schachspieler aus dem kleinen Wernau (12.500 Einwohner), dass sie das große Esslingen (90.000 Einwohner) in der Landesliga mit 5:3 bewzungen haben. Wernau war es 70 Jahre lang nicht einmal vergönnt, sich mit der geschichtsträchtigen Kreisstadt zu messen. Esslingen spielt seit Jahrzehnten höherklassig, der SK Wernau kam all die Jahre nie über die Bezirksliga hinaus.
Das Spiel war hart umkämpft. Die ersten vier Partien (Gheng, Nester, Stein, Wiesner) endeten alle remis. Mit einer großen Portion Glück schaffte es Hagen Stegmüller, seinen Freibauern zu verwandeln und zu gewinnen. Ein einfacher Turmzug hätte den Bauern aufgehalten.
Nach der Niederlage von Axel Naumann (3:3) wurde es wieder spannend. Gut für Wernau, dass Wilhelm Haas zur richtigen Zeit zur Höchstform auflief. Er knöpfte dem Esslinger Udo Scharrer zwei Bauern ab und gewann seine erste Partie in dieser Saison am Brett. Den doppelten Punktgewinn sicherte Oliver Boceck - ebenfalls mit seinem ersten Saisonsieg! Taktisch klug provozierte er bei seinem Gegner Franz Speicher einen Einzelbauern, eroberte ihn und trieb im Turmendspiel seinen Mehrbauern unwiderstehlich nach vorne. Sieg und 5:3 für Wernau!
Drei Runden vor Saisonende liegt Wernau punktgleich mit Verbandsliga-Absteiger Reutlingen auf Rang zwei. Die starken Mannschaften hat Wernau alle hinter sich, jetzt warten noch die Kellerkinder Urach, Nürtingen II und Göppingen auf das Team von Kapitän Serkan Yildiz. So bleibt der Durchmarsch in die Verbandsliga weiter möglich.
Wernau III unterliegt Deizisau IV
Chancenlos blieb Wernau III im A-Klassen-Duell gegen die vierte Mannschaft des Schach-Bundesligisten Deizisau. Das Spiel endete 1,5:6,5. Berkay Yildiz, Stefan Zimmermann und Tom Gavagan kämpften bis zu vier Stunden bravourös und wurden mit Unentschieden belohnt. Klar unterlegen waren Kevin Gavagan, Daniel Sigler und Paul Feller. Auch Peter Trautmann und Oliver Haber hatten das Nachsehen.







Hagen Stegmüller


Fide-Meister trainiert Wernauer Jugend

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SKW-Spieler Josef Gheng (48) hat vom Weltschachverband
den Titel ?Fide-Meister? verliehen bekommen

27.12.2018. Am 13. Januar starten die Wernauer Schach-Mannschaften in die zweite Saisonhälfte. Derzeit wird fleißig trainiert, das gilt auch für die Jugend-Abteilung. Ihnen steht ein hochkarätiger Trainer zur Verfügung. Fide-Meister Josef Gheng spielt zurzeit am SKW-Spitzenbrett in der Landesliga, ging aber auch schon für Stuttgart in der zweiten Liga an den Start. In Rumänien, wo Gheng aufwuchs, war er mehrfach Verbands-Jugendmeister.
Mit den Wernauer Jugendlichen trainiert Gheng unter anderem sogenannte Taktiken. Im Schach sind damit Züge gemeint, die zwar eine Figur opfern, wenig später jedoch großen Vorteil versprechen: Entweder wird Material zurückerobert oder der gegnerische König stark unter Druck gesetzt.
Meister Gheng lehrt auch Positionsspiel. Dabei geht es z.B. darum, den eigenen Springer oder Läufer so zu setzen, dass er von gegnerischen Bauern nicht mehr vertrieben werden kann. So wirkt ein Läufer, der im Zentrum vom eigenen Bauern geschützt wird, kraftvoll über das ganze Brett. Er ist dann fast so wertvoll wie ein Turm.
So zeigt sich in den Trainingseinheiten immer wieder, wie reichhaltig und vielfältig das Schachspiel ist.
Die Jugend (7 bis 17 Jahre) trainiert ab 11. Januar jeden Freitag von 18 bis 20 Uhr im Haus der Vereine (altes Rathaus). Interessierte sind ohne Anmeldung willkommen.






Hagen Stegmüller


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