Schachklub Wernau e.V.

Aktuelles


SKW in Verbandsliga weiter ungeschlagen

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Nazar Ustianovich rettete Wernau vor einer
Niederlage

02.10.2019. Der Schachklub Wernau bleibt auch nach 980 Tagen ungeschlagen. In der Verbandsliga reichte es gegen Pfullingen aber nur zu einem 4:4.
Carsten Stein geriet auf einer halboffenen Linie unter den Druck von Schwerfiguren (Dame, Turm) und verlor. Frank Wiesner ließ einen gedeckten Freibauern zu, was ihn ebenfalls in die Defensive drängte. 0:2! Wilhelm Haas schaffte es, sich aus der Umklammerung zu befreien und holte einen halben Punkt. Ebenfalls Remis spielte Kevin Narr. Axel Naumann spielte erneut eine starke Partie und gewann schon sein zweites Verbandsligaspiel. Beim Stand von 2:3 folgte der nächste Rückschlag, denn Wernaus Internationaler Meister Ihor Nester verlor überraschend gegen einen nominell deutlich schwächeren Pfullinger (2:4).
Doch nun schlug Wernau zurück, allen voran Josef Gheng mit einer überragenden Partie! Allein durch die perfekte Aufstellung von König, Springer und Bauern schaffte er es, eine absolute Gewinnstellung zu erreichen. Sein Gegner geriet wegen seiner schwächeren Bauernstellung in Zugzwang, so dass Gheng zwei Bauern kassierte und gewann. Den erlösenden Ausgleich schaffte Wernaus zweiter Ukrainer, Nazar Ustianovich, nach fünf Stunden. Er trieb im Turmendspiel seinen Freibauern nach vorn und drohte mit der Umwandlung zur Dame. Erst da gab der hartnäckige Pfullinger Martin Altenhof auf. 4:4 und Punkt für Wernau!
Am 20. Oktober trifft Wernau auf Tabellenführer und Oberliga-Absteiger Biberach. Das dürfte der Tag werden, an dem die dann 1000-tägige Serie ohne Niederlage reißt...

A-Klasse, 1. Runde Altbach II - Wernau III 6,5:1,5

Die Wernauer Dritte hatte in Altbach keine Chance, verlor 1,5:6,5. Der einzige Sieg gelang Paul Feller. Tom Gavagan verließ in einer Gewinnstellung der Mut. Er willigte ins Remis ein.






Hagen Stegmüller


Bezirksliga, 1. Runde Wernau II - Wendlingen 2:6

christoph
Christoph Koch holte für Wernau ein Remis

24.09.2019. Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga hat der SK Wernau II seinen ersten Dämpfer erlitten. Gegen Wendlingen war man beim 2:6 chancenlos.
An eine solche Paarung müssen sich alle Schach-Interessierten erst noch gewöhnen. Jahrzehntelang war nur Wernaus erste Mannschaft in der Lage, den Wendlingern Paroli zu bieten. Man traf sich in der Bezirksliga, zwischendurch waren die Wendlinger sogar in die Landesliga enteilt. Inzwischen haben sich die Verhältnisse gewandelt und Wernau spielt in der Verbandsliga zwei Klassen höher. Wendlingen, das sich in den vergangenen Jahren kaum weiterentwickelt hat, muss gegen Wernau II antreten.
Allerdings waren die Kräfteverhältnisse nun eindeutig. Wernau II hatte nichts zu melden. Marco Fiala opferte schon im vierten Zug eine Figur und verlor. Meinhard Matzeit verlor Turm gegen Springer und gab ebenfalls auf. Antonio Domingos und Gerhard Pietrek erging es nicht besser. Fahri Yildiz erspielte sich nach einem Opfer eine Gewinnstellung, fand aber nicht die richtige Fortsetzung und schrieb eine Null in sein Partieformular. Immerhin halbe Punkte holten Cahit Yildiz und Christoph Koch. Der einzige Wernauer Sieg gelang dem landesligaerprobten Oliver Boceck. Sein starker Springer verhalf ihm im Endspiel zum Sieg. Endstand: 2:6.






Hagen Stegmüller


SKW siegt auch in Verbandsliga

hagen
Hagen Stegmüller gewann die erste Wernauer
Verbandsliga-Partie

16.09.2019. Selbst in der Verbandsliga ist der Schachklub Wernau nicht zu stoppen. Gegen Mitaufsteiger Rangendingen siegte Wernau 5,5:2,5 und setzte sich gleich an die Tabellenspitze.
Sieben Jahrzehnte hatte der SKW (gegründet 1948) auf diesen Moment gewartet. Um 10.04 Uhr stellten acht Wernauer die Uhren an und eröffneten das erste Verbandsligaspiel in der Geschichte des Klubs. Zweieinhalb Stunden später war die erste Partie schon vorbei. Hagen Stegmüller hatte seinen Gegner ausgekontert und mit zwei Mehrbauern gewonnen. Frank Wiesner (Bauerndurchbruch am Damenflügel) und Marian Taras (Läufer erobert) erhöhten auf 3:0. In aussichtsreicher Stellung, jedoch in Zeitnot, brachte Carsten Stein zwei Züge durcheinander. So blieb ihm nur die Wahl zwischen Damenverlust und Matt.
Axel Naumann stellte mit einem Dame-Turm-Matt den alten Abstand wieder her (4:1). Den Auftaktsieg sicherte Wilhelm Haas mit einem Remis, nachdem er seinen Mehrbauern unnötig wieder hergegeben hatte. Die Niederlage von Josef Gheng am Spitzenbrett war unerheblich, zumal Kevin Narr mit einem Sieg im Turmendspiel die Wernauer erneut jubeln ließ.
Nach zwei Aufstiegen in Folge ist der SKW nun seit 968 Tagen ungeschlagen. Unter Teamchef Serkan Yildiz gewann man 21 Mal und spielte ein Mal unentschieden.






Hagen Stegmüller


Schachklub startet in Saison

serkan
So wollen die Wernauer ihren Team-Chef Serkan
Yildiz wieder sehen

12.09.2019. So hochklassig wie nie geht der Schachklub Wernau in die neue Saison. Insgesamt gehen drei Mannschaften an den Start - in der Verbandsliga, Bezirksliga und der A-Kasse.
Erstmals in seiner 70-jährigen Vereinsgeschichte darf der Schachklub in der Verbandsliga mitmischen. Mit acht Siegen und einem Unentschieden war den Wernauern die Meisterschaft in der Landesliga nicht zu nehmen. Schon zuvor war Wernau innerhalb von drei Jahren zweimal aufgestiegen - von der Kreisklasse über die Bezirks- bis in die Landesliga. Diesen Sonntag (15. September) beginnt die Saison mit einem Heimspiel gegen Rangendingen, den Aufsteiger aus dem Bezirk Alb/Schwarzwald. Der erste Bauer zieht um 10 Uhr im Alten Rathaus nach vorn.
Für Wernau sollen wieder die ehemaligen Oberligaspieler Josef Gheng, Wilhelm Haas und Axel Naumann punkten. Aber auch die Wernauer Eigengewächse wie Carsten Stein, Serkan Yildiz, Hagen Stegmüller und Oliver Boceck spielten zuletzt auf hohem Niveau. Ziel ist der Klassenverbleib.






Hagen Stegmüller


Josef Gheng trumpft bei Esslinger Schach-Meisterschaft auf

josef
SKW-Spieler Josef Gheng (rechts) überzeugte
beim Schachturnier in Esslingen

26.06.2019. Starker Auftritt der Wernauer Schachspieler in Esslingen. Bei der offenen Stadtmeisterschaft belegte Fide-Meister Josef Gheng den zweiten Platz hinter dem Reutlinger Großmeister Nikolai Ninov. Gheng siegte fünfmal, spielte einmal Remis und verlor nur eine einzige Partie. Eine starke Leistung! Auf dem 37. Platz landete SKW-Neuzugang Marian Taras mit 3,5 von 7 möglichen Punkten. Der zweite neue SKW-Spieler, Kevin Narr aus Böblingen, beendete das Turnier auf Rang 40. Beim sogenannten B-Open der nominell schwächeren Spieler machten weitere Wernauer mit. Das beste Ergebnis fuhr Meinhard Matzeit mit 4,5 Punkten und Platz 17 ein.
Stefan Zimmermann kam auf Platz 63, Tom Gavagan auf 79.






Hagen Stegmüller


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