Schachklub Wernau e.V.

Aktuelles


Wernau etabliert sich in Spitzengruppe SKW - Ostfildern 4,5:3,5

marco
Marco Fiala holte für Wernau den Sieg gegen
Ostfildern

05.12.2022. Der Schachklub Wernau hat in der Verbandsliga den Rückschlag gegen Ulm überwunden. In der vierten Runde bezwang der SKW das Team des SC Ostfildern mit 4,5:3,5 und verbessert sich in der Tabelle auf Rang drei, nur einen Punkt hinter Spitzenreiter Tuttlingen.
Der erste Partiegewinn ging kampflos an Wernau, denn Josef Ghengs Gegner musste grippebedingt passen. Danach spielte Axel Naumann fulminant gegen den Nellinger Armin Jaeschke. Naumann besetzte gegen die Sizilianische Verteidigung die schwachen gegnerischen Felder vor einem Doppelbauern und einem rückständigen Bauer. Dann drang in die Stellung ein und siegte nach lediglich eineinhalb Stunden - für ein Brett 2 in der Verbandsliga ein ungeheuer schneller Sieg.
Im Anschluss spielte Willy Haas remis (2,5:0,5). Hagen Stegmüller bekam vom erst 13-jährigen, mehrfachen württembergischen Jugendmeister Igor Chugunov eine kleine Lehrstunde erteilt. Weil Stegmüller selbst nicht mutig genug auf Angriff spielte, wurde er eben mit einem Turm-Einschlag zerlegt. Wieder was gelernt!
Nach einem Remis von Oliver Boceck und der Niederlage von Alexander Marquardt wurde es spannend, es stand 3:3. Nun schlug die große Stunde von Marco Fiala. Der SKW-Nachwuchsspieler vermasselte seinem Gegner die Rochade und quälte den schwarzen König so lange mit Schachgeboten, bis er einen Springer und zwei Bauern gewonnen hatte. Nach knapp vier Stunden holte Marco für Wernau den erlösenden Siegpunkt. Das Remis von Frank Wiesner war danach Formsache. Endstand: 4,5:3,5 und Wernau darf weiter von Höherem träumen?






Hagen Stegm?ller


Achtungserfolg für Wernau II

meinhard
Meinhard Matzeit hat gute Laune. Er gewann
unerwartet gegen Nürtingen

28.11.2022. Unerwartet stark spielte die zweite Wernauer Schach-Mannschaft in der Bezirksliga bei Nürtingen II. Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt holte der Außenseiter nun ein 4:4-Unentschieden.
Sensationelles spielte sich an den ersten beiden Brettern ab. Der Wernauer Cahit Yildiz gewann gegen den oberligaerprobten Nürtinger Abdulhamit Gündogdu. Dabei hat Cahits Gegner rund 300 Wertungspunkte mehr auf dem Konto - das entspricht einem Unterschied von ein bis zwei Spielklassen. Dasselbe Kunststück gelang dem Wernauer Meinhard Matzeit an Brett zwei gegen den Nürtinger Michael Doll. Auch Doll hat 300 Wertungspunkte mehr als der Wernauer Matzeit und spielte schon in der Verbands- und Oberliga.
Weitere Siege für Wernau holten Marco Fiala und Willy Petkof (kampflos). Die vier anderen SKW-Vertreter hatten zwar nur ebenbürtige Gegner, verloren aber allesamt. Fahri Yildiz, Gerhard Pietrek, Christoph Koch und Paul Feller gingen leer aus.
Mit dem Punktgewinn verlässt Wernau das Tabellenende und verbessert sich auf Rang sieben.







Hagen Stegmüller


Alexander Marquardt verstärkt Verbandsliga-Team

alex
Neuzugang Alexander Marquardt (rechts) beim
Trainingsspiel gegen den SKW-Vorsitzenden Serkan Yildiz

21.11.2022. Der Schachklub Wernau freut sich über einen starken Neuzugang. Der 38-jährige Alexander Marquardt wurde für das Verbandsliga-Team nachgemeldet. Der Kontakt kam eher zufällig zustande.
Alexander wuchs in Sachsen auf, spielte beim Schachverein 1919 Grimma in der 1. Landesklasse. Er studierte Maschinenbau-Ingenieur an der TU Dresden und zog 2011 für seine erste Arbeitsstelle nach Baden-Württemberg. Inzwischen arbeitet Alexander bei Mercedes als Entwicklungs-Ingenieur.
Im Schach hat sich das neue SKW-Mitglied bis zu einer Wertungszahl von 2100 hochgearbeitet, das entspricht der Stärke eines durchschnittlichen Oberligaspielers. In Wernau wird Alexander das Verbandsliga-Team am vierten Brett bereichern.
Dem Schachklub Wernau kommt zugute, dass Alexander seit 15 Jahren kein Verbandsspiel mehr bestritten hat und auch keinem Verein mehr angehörte. So ist er für den SKW sofort spielberechtigt.
Kurios: Seit 2019 wohnt Alexander in Wernau, was im Verein aber niemand wusste. Zum Kennenlernen kam es erst beim Herbst-Turnier in Deizisau, als Alexander einen Spieler in blauer SKW-Teamjacke entdeckte und ihn darauf ansprach, dass man ja aus demselben Ort komme. Fünf Tage später unterschrieb er seinen Mitgliedsantrag.
Lieber Alex, willkommen im Team!






Hagen Stegmüller


Rückschlag in Verbandsliga Ulm - Wernau 4,5:3,5

josef
Josef Gheng spielte gegen Ulm überragend

16.11.2022. Eine unnötige Niederlage musste der Schachklub Wernau im Auswärtsspiel beim ehemaligen Oberligisten Weiße Dame Ulm hinnehmen. Nach einer 2:0-Führung verlor man nach fünf Stunden Spielzeit noch mit 3,5:4.5.
Eine überragende Partie zeigte einmal mehr Wernaus Top-Spieler Josef Gheng. Am Spitzenbrett überrollte er den Ulmer Frank Fleischer mit einem unkonventionellen Bauernsturm am Königsflügel. Dabei schnürte er den Gegner völlig ein, alle schwarzen Leichtfiguren (Springer, Läufer) standen zusammengeballt auf der letzten und vorletzten Reihe. Nach gerade einmal zwanzig Zügen war ein Turmverlust durch einen eindringenden Springer zwangsläufig, zudem boten sich Matt-Chancen beim bewegungsunfähigen schwarzen König. Der Ulmer gab auf - und beendete damit eine Partie, die in dieser Dominanz und gegnerischen Hilflosigkeit an einem Verbandsliga-Spitzenbrett als beispiellos gelten darf.
Oliver Boceck erhöhte für Wernau mit einer gelungenen Dame-Springer-Kombi auf 2:0, danach steuerten Wilhelm Haas und Axel Naumann zum Wernauer Punktekonto jeweils einen halben Zähler bei.
Danach begann Wernaus Elend. Der grippegeschwächte und dauerhustende Frank Wiesner verlor, danach schenkte Kapitän Sekan Yildiz zum dritten Mal in Folge eine vorteilhafte Stellung her und musste aufgeben. Beim Stand von 3:3 verteidigte sich SKW-Neuzugang Alexander Marquardt zäh gegen einen Angriff mit Dame, Turm und Läufer, wurde mit einem Remis belohnt. Zum Schluss verlor Hagen Stegmüller, nachdem er in der Eröffnung wieder mal zu forsch gespielt hatte und so viereinhalb Stunden lang mit einem Bauern weniger spielen musste.
Die Niederlage wirft Wernau (4:2 Punkte) auf Rang vier zurück. Am 4. Dezember besteht gegen Ostfildern die Chance zur Wiedergutmachung.






Hagen Stegmüller


SK Wernau bleibt in der Erfolgsspur

axel
Axel Naumann kehrte gegen Pfullingen in
die Erfolgsspur zurück.

17.10.2022. So gut ist der Schachklub Wernau noch nie in die Verbandsliga gestartet. Nach dem Auftakt-Erfolg gegen Ebersbach hat der SKW auch Pfullingen mit 4,5:3,5 geschlagen.
Gegen die Vorstadt-Reutlinger lief's von Beginn an gut. Axel Naumann spielte mit Weiß offensiv wie immer, sein Angriff am Königsflügel wurde mit einem vollen Punkt belohnt. Josef Gheng opferte am Spitzenbrett die Qualität (Turm gegen Läufer und Bauer), hatte danach positionelles Übergewicht. Zum Sieg reichte es zwar nicht, doch das Remis war nie gefährdet. An Brett 8 steuerte Cahit Yildiz ungefährdet einen weiteren halben Punkt bei.
Nach seiner herrlichen Gewinn-Partie gegen Ebersbach zeigte Wernaus Alles-oder-Nichts-Spieler Frank Wiesner dieses Mal sein anderes Gesicht. Er wählte das Prinzip Hoffnung - und stand nach einem Schwerfiguren-Abtausch im Bauernendspiel mit zwei Minusbauern da. So verlor er zwangsläufig.
Beim Stand von 2:2 zeigte Wernaus Remis-König Wilhelm Haas, dass er mehr kann. Er gewann zwei Figuren für einen Turm und zwang seinen Gegner mit einem harmonisch agierenden Springer-Paar zur Aufgabe.
Oliver Boceck (Brett 7) hatte den Sieg gegen einen 300 Wertungspunkte stärkeren Gegner in der Hand, fand trotz eklatantem Materialvorteil (Dame gegen Figur und zwei Bauern) aber nicht die richtige Fortsetzung. Vor der Partie wäre man mit einem Remis hochzufrieden gewesen, hinterher nicht mehr. Dennoch blieb Wernau mit 3,5:2,5 in Führung, allerdings glichen die Pfullinger nach der Niederlage von Serkan Yildiz zum 3,5:3,5 aus.
Zu diesem Zeitpunkt hatte Hagen Stegmüllers Gegner aber bereits eine halbe Stunde in völlig aussichtsloser Stellung weitergespielt - er hatte einen ganzen Turm weniger. Offenbar ärgerte den Pfullinger seine erste Verbandsliga-Niederlage seit 2019 derart, dass er schließlich die Uhr anhielt, sein Partieformular zusammenfaltete und ohne seinem Gegner zu gratulieren das Weite suchte.
Endstand: 4,5:3,5 für Wernau und Platz drei in der Tabelle.







Hagen Stegmüller


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